Kira wurde am 01.07.1999 geboren und war bis Juni 2005 als Zuchthündin in einem Versuchslabor. Dort musste sie 6 Jahre lang für Nachwuchs sorgen. Als sie dann im Juni 2005 entlassen wurde, kam sie über die damalige IG Tiere in Not Ennepetal, heute TIERE IN NOT ENNEPETAL e.V. in eine Familie in einer Großstadt. Doch das neue Leben in Freiheit und einer netten Familie sollte nicht lange anhalten. Schon im September 2005 wurde sie dann Opfer einer Familientrennung. Das nun alleine lebende Frauchen war nun mit Arbeit und Hund überfordert und da wir uns bei dem o. g. Verein für einen Hund beworben hatten, kam sie dann am 06.09.2005 zu uns. Zu dieser Zeit lebte unsere Katze Pinky und unser Westhighland – White – Terrier Jerry noch. Kira war mitten in der Läufigkeit und so war natürlich extremes Aufpassen angesagt.

Kira war sehr verängstigt, noch nicht stubenrein und hatte Angst vor allem und jedem. Gassi gehen war kaum möglich. Vor lauter Angst wollte sie einen Weg, den wir die ersten Tage gegangen sind, plötzlich nicht mehr gehen und legte sich einfach auf die Straße. Ein viertel Jahr lang  mussten wir einen anderen Weg gehen, wo es etwas besser klappte. Dann sind wir langsam wieder den ersten Weg gegangen und siehe da, auf einmal konnten wir mehr und mehr diesen Weg gehen.
Es hatte auch gut ein Jahr gedauert, bis Kira das erste Mal gebellt hatte, da war die Freude bei uns natürlich riesig groß. Nachdem sie aber 4 mal in einem Jahr läufig war, entschlossen wir uns Ende November 2006 zur Kastration. Zudem wurde noch ein Tumor am Gesäuge festgestellt, der bei dieser OP gleich mit entfernt wurde. Dadurch, das im November 2005 auch Casper dazu kam, wurde Kira immer mehr zu einem „normalen Hund“. Sie liebte plötzlich Kinder und wollte immer dahin, wenn sie welche sah. Im März 2007 war ein neuer Tumor am Gesäuge, der entfernt wurde. Seit dieser Zeit sind aber keine weiteren Tumore mehr gekommen.
Heute, nachdem Kira von 18.5Kg auf 13.4Kg abgenommen hat, ist sie ein fröhlicher, gesunder und normaler Hund.
Auch wenn die Anfangszeit mit einem Ex-Laborhund nicht ganz einfach war, würden wir es wieder eine aufnehmen, denn sie haben es verdient.

Oma Kira

Leider mußten wir Kira am 26.03.2015 nach kurze, aber schwerer Krankheit über die
Regenbogenbrücke gehen lassen. Sie wird für immer in unseren Herz bleiben und hat auch bei uns Zuhause weiterhin einen Platz.


Nachdem wir im Oktober 2005 unsere Katze Pinky mit 11 Jahren und 4 Wochen später unseren Westie mit etwas über 17 Jahren einschläfern lassen mussten, entschieden wir uns, noch einen Ex-Laborhund aufzunehmen. So kam dann Casper im November 2005 zu uns. Casper wurde am 10.03.2003 in einem Labor geboren und sollte als Zuchtrüde dienen. Leider ist uns nicht bekannt, ob dieses auch der Fall war.
Auch er war die erste Tage sehr zurückhaltend und ängstlich.
Binnen einer Woche war er dann stubenrein, nur auf seinen Namen wollte er noch nicht hören. Er entwickelte sich sehr schnell zu einem Kampfschmuser und ist sehr anhänglich. Nur auf rufen kam von ihm keine Reaktion. Nach mehreren Wochen meinte unsere Trainerin in der Hundeschule, das evtl. etwas mit seinem Gehör nicht stimmt. So stellte sich dann heraus, das Casper taub ist. Er reagiert aber recht gut auf Sichtzeichen und so ist es kein Problem mit ihm. Auch er ist ein ganz normaler Hund geworden.


Aber, was ist besser als 2 Beagle?
Na klar, 3 Beagle.

Da nun bei den beiden noch etwas leben hinein kommen musste, entschieden wir uns im Oktober 2006, noch einen recht jungen Beagle zu uns zu holen. Da kam Notfall Dascha mit ihren 9 Monaten gerade recht. Dieser kleine Wirbelwind, der gerade mitten in der Pubertät steckte, brachte Kira und Casper natürlich jede Menge Unsinn bei, wie z.B. den Knauf  der Türen vom Wohnzimmerschrank abzukauen. Aber auch das Spielen und toben brachte sie den beiden bei. Natürlich mussten bei Dascha auch eine Fernbedienung, ein Sofa oder eben auch diverse Schuhe ihr Leben lassen. Sie ist  der wilde Feger bei uns und hat nach wie vor noch einiges an Dummheiten im Kopf aber es wird eigentlich nichts mehr zerstört. Wenn es ums Essen geht, ist sie natürlich immer ganz vorne, egal ob es für sie ist oder nicht. Typisch Beagle eben. So war sie auch bisher die einzige, die auf unseren Beagletreffen jemanden was vom Teller klauen konnte. Heute ist dieses Dreiergespann unzertrennlich und wir möchten keinen von ihnen mehr missen.


Eckdaten von Dascha

Name: Dascha vom Sternbogen:

Wurftag: 05.01.2006

Vater: Ben von Wald und Forst VDH / BCD

Mutter: Gill von den Ederauen VDH / BCD

 

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© by K.-D.Listmann         letzte Änderung:01.03.2011